Everest Base Camp Trek – Schwierigkeitsgrad, Höhenkrankheit, Tipps & Tricks (2026 Guide)
- Thinley Tamang

- vor 6 Tagen
- 6 Min. Lesezeit

Wie schwierig ist der Everest Base Camp Trek?
Der Everest Base Camp Trek zählt zu den bekanntesten Trekkingreisen der Welt und wird als mittelschwere bis anspruchsvolle Trekkingtour eingestuft. Technische Kletterkenntnisse sind nicht erforderlich, dennoch sollten Teilnehmer über eine gute körperliche Fitness und Wandererfahrung verfügen.
Während der Trekkingreise legen Sie insgesamt rund 130 Kilometer zu Fuß zurück. Die täglichen Etappen betragen je nach Tagesprogramm etwa 8 bis 15 Kilometer. Die Gehzeiten liegen meist zwischen 5 und 8 Stunden pro Tag, an einigen Tagen können es auch bis zu 9 Stunden sein.
Die größte Herausforderung ist nicht die Strecke selbst, sondern die Höhe. Das Everest Base Camp liegt auf 5.364 Metern, der Aussichtspunkt Kala Patthar sogar auf 5.550 Metern. In dieser Höhe enthält die Luft deutlich weniger Sauerstoff als auf Meereshöhe. Deshalb sind mehrere Akklimatisationstage in Namche Bazaar und Dingboche fester Bestandteil der Route.
Typische Tagesetappen umfassen zwischen 400 und 900 Höhenmetern Aufstieg sowie 200 bis 800 Höhenmetern Abstieg. Besonders die Etappen nach Namche Bazaar, Dingboche und Lobuche erfordern eine gute Ausdauer. Die Wege sind überwiegend gut ausgebaut, führen jedoch häufig über steinige Bergpfade, Treppen und Hängebrücken.

Der Klassiker: Everest Base Camp Trek – Trekking zum Mount Everest Basislager
Tag: | Reiseverlauf: | Laufzeit: | Aufstieg: | Abstieg: | Strecke: |
1 | Flug nach Lukla (2.860 m) – Trek nach Phakding (2.610 m) | 4-5 h | ↑ ca. 250 m | ↓ ca. 500 m | ca. 8 km |
2 | Trek von Phakding (2.610 m) nach Namche Bazaar (3446 m) | 5-6 h | ↑ ca. 850 m | ↓ ca. 150 m | ca. 11 km |
3 | Akklimatisationstag: Wanderung nach Khumjung (3.780 m) | 4-5 h | ↑ ca. 450 m | ↓ ca. 450 m | ca. 8 km |
4 | Trek von Namche Bazaar (3.446 m) nach Tengboche (3.865 m) | 5-6 h | ↑ ca. 650 m | ↓ ca. 250 m | ca. 10 km |
5 | Akklimatisationstag: Wanderung zum Ama Dablam Base Camp (4.600 m) und zurück nach Pangboche (3.930 m) | 6-7 h | ↑ ca. 850 m | ↓ ca. 800 m | ca. 12 km |
6 | Trek von Pangboche (3.930 m) nach Dingboche (4.410 m) | 3-4 h | ↑ ca. 550 m | ↓ ca. 70 m | ca. 8 km |
7 | Akklimatisationstag: Wanderung nach Gompa auf (4.900 m) | 3-4 h | ca. ↑ 550 m | ca. ↓ 550 m | ca. 7 km |
8 | Trek von Dingboche (4.410 m) nach Lobuche (4.910 m) | 5-6 h | ↑ ca. 650 m | ↓ ca. 150 m | ca. 8 km |
9 | Trek von Lobuche (4.910 m) über Gorak Shep zum Everest Base Camp (5.364 m) | 7-8 h | ↑ ca. 550 m | ↓ ca. 300 m | ca. 12 km |
10 | Trek zum Kala Patthar (5.545 m) und Abstieg nach Dingboche (4.410 m) | 7-8 h | ↑ ca. 400 m | ↓ ca. 1.100 m | ca. 16 km |
11 | Trek von Dingboche (4.410 m) nach Namche Bazaar (3.446 m) | 7-8 h | ↑ ca. 350 m | ↓ ca. 1.300 m | ca. 18 km |
12 | Trek von Namche Bazaar (3.446 m) nach Lukla (2.860 m) | 7-8 h | ↑ ca. 450 m | ↓ ca. 1.050 m | ca. 19 km |
Den vollständigen Reiseverlauf des Mount Everest Basislager Treks mit allen Trekkingetappen, Höhenmetern, Distanzen und wichtigen Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Reisebeschreibung:
Weitere Trekkingabenteuer rund um das Everest Basislager

Höhenkrankheit beim Everest Base Camp Trek – Sicherheit und Akklimatisation mit Shangrilaya
Die Höhenkrankheit beim Everest Base Camp Trek ist eines der wichtigsten Themen für Trekking-Reisende im Himalaya. Da die Route bis auf 5.550 Meter am Kala Patthar führt, muss sich der Körper Schritt für Schritt an die zunehmende Höhe und den sinkenden Sauerstoffgehalt der Luft anpassen.
Mit einer guten Vorbereitung, ausreichend Zeit für die Akklimatisation und der Begleitung durch erfahrene Guides lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Deshalb legt Shangrilaya Aktivreisen bei seinen Everest-Trekkingreisen besonderen Wert auf Sicherheit, langsames Gehen und eine sorgfältige Höhenanpassung.

Was ist die Höhenkrankheit?
Die Höhenkrankheit, auch Acute Mountain Sickness (AMS) genannt, kann auftreten, wenn der Körper nicht genügend Zeit hat, sich an die Höhe anzupassen. Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab und dem Körper steht weniger Sauerstoff zur Verfügung.
Besonders ab etwa 3.000 Metern Höhe können erste Symptome auftreten. Deshalb sind beim Everest Base Camp Trek ausreichend Akklimatisationstage unverzichtbar.
Typische Symptome der Höhenkrankheit
Folgende Beschwerden können auf eine beginnende Höhenkrankheit hinweisen:
Kopfschmerzen
Müdigkeit und Erschöpfung
Schwindel
Appetitlosigkeit
Übelkeit
Schlafstörungen
Kurzatmigkeit bei Belastung
Wer diese Symptome bemerkt, sollte seinen Guide sofort informieren.

Akklimatisation beim Everest Base Camp Trek
Eine gute Akklimatisation ist der wichtigste Schutz vor Höhenkrankheit. Deshalb beinhaltet die Trekkingroute von Shangrilaya gezielt mehrere Anpassungstage.
Akklimatisationstage bei Shangrilaya
Namche Bazaar (3.440 m)
Ama Dablam Base Camp (4.570 m)
Dingboche (4.410 m)
Dabei gilt das bewährte Prinzip:
„Hoch steigen – tief schlafen.“
Tagsüber wird eine größere Höhe erreicht, während die Übernachtung auf einer niedrigeren Höhe erfolgt. Dadurch kann sich der Körper besser anpassen.

Gesundheitskontrolle während des Trekkings
Die Sicherheit unserer Gäste steht an erster Stelle. Unsere erfahrenen Trekking-Guides beobachten die Teilnehmer während der gesamten Reise aufmerksam.
Kontrolle mit Sauerstoffmesser (Pulsoximeter)
Ein Pulsoximeter misst die Sauerstoffsättigung des Blutes sowie den Puls.
Am Abend können die Werte gemeinsam mit Ihrem Guide kontrolliert werden. Die Messergebnisse werden immer zusammen mit Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand beurteilt.
Unsere Guides achten nicht nur auf Zahlenwerte, sondern vor allem auf Ihr persönliches Wohlbefinden.

Richtig gehen in großer Höhe
Beim Trekking zum Everest Base Camp gilt:
Langsam gehen ist schneller.
Unser Guide geht vorne und gibt ein gleichmäßiges Tempo vor. Die Gruppe läuft ruhig hintereinander und vermeidet unnötige Anstrengungen.
Tipps für das Gehen in großer Höhe
Langsam und gleichmäßig gehen
Nicht hetzen oder überholen
Zwei Trekkingstöcke verwenden
Regelmäßig kurze Pausen einlegen
Ruhig und gleichmäßig atmen
Das eigene Tempo respektieren
Auf die Anweisungen des Guides achten

Ausreichend trinken
Ausreichendes Trinken ist für eine erfolgreiche Akklimatisation besonders wichtig.
Mit zunehmender Höhe wird die Luft trockener und der Körper verliert mehr Flüssigkeit über die Atmung.
Deshalb empfehlen wir:
Täglich 3 bis 4 Liter trinken
Regelmäßig kleine Mengen trinken
Auch ohne Durst ausreichend Flüssigkeit aufnehmen
Tee, warmes Wasser und Suppen nutzen
Praktischer Trekking-Tipp
Füllen Sie abends heißes Wasser in eine Trinkflasche und nehmen Sie diese mit in den Schlafsack. Die Flasche dient als Wärmflasche und hält Ihre Füße warm. Gleichzeitig haben Sie am Morgen bereits warmes Wasser für den Start in den Tag.

Regelmäßig essen
Auch wenn der Appetit in großer Höhe manchmal nachlässt, sollten Sie regelmäßig essen.
Besonders beliebt bei Trekking-Reisenden sind:
Knoblauchsuppe
Dal Bhat
Nudelsuppen
Kartoffelgerichte
Porridge
Zusätzlich empfehlen wir kleine Snacks für unterwegs:
Nüsse
Trockenfrüchte
Müsliriegel
Schokolade

Alkohol vermeiden
Während des Trekkings sollte möglichst auf Alkohol verzichtet werden.
Alkohol kann:
die Akklimatisation beeinträchtigen
den Schlaf verschlechtern
die Dehydrierung fördern
Symptome der Höhenkrankheit verstärken
Ein kühles Everest Beer oder Sherpa Beer schmeckt nach erfolgreichem Trekking in Kathmandu deutlich besser.

Den Körper nicht überfordern
Viele Trekking-Gäste fühlen sich fit und möchten zusätzliche Aussichtspunkte oder Gipfel erreichen.
Gerade in großer Höhe gilt jedoch:
Nicht der Schnellste kommt ans Ziel, sondern derjenige, der sich richtig akklimatisiert.
Zusätzliche Wanderungen sollten immer mit dem Guide abgestimmt werden.

Was tun bei starken Beschwerden?
Bei stärkeren Symptomen gilt:
Nicht weiter aufsteigen
Sofort den Guide informieren
Ausruhen
Gegebenenfalls absteigen
Unsere erfahrenen Shangrilaya-Guides treffen die notwendigen Entscheidungen und kümmern sich um alle weiteren Maßnahmen.
Falls erforderlich, organisieren wir schnellstmöglich eine Rettung oder einen Hubschrauberflug.

Sicher zum Everest Base Camp mit Shangrilaya Aktivreisen
Unsere Everest-Trekkingreisen basieren auf der langjährigen Erfahrung unserer Guides, Sherpas und Trekkingexperten im Himalaya.
Durch eine sorgfältige Routenplanung, ausreichend Akklimatisationstage, regelmäßige Gesundheitskontrollen und eine persönliche Betreuung schaffen wir die besten Voraussetzungen für einen sicheren und erfolgreichen Everest Base Camp Trek in Nepal.
Shangrilaya Aktivreisen – Ihr Spezialist für Everest Base Camp Trekking, Himalaya-Reisen und individuelle Trekking-Abenteuer in Nepal.
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